Hauszeitung KurT´s

Unser Hausmagazin heißt KurT's!

Der Name erinnert an den Gründer der Wohnresidenzen in Ruppichteroth, Hennef und neuerdings auch in Neunkirchen-Seelscheid: Kurt Brähmer.

KurT’s ist gleichzeitig auch eine Wortschöpfung, die die Namen der beiden Häuser Kurhaus am Park und Haus Tusculum zusammenfasst. Das Magazin KurT’s berichtet Monat für Monat aktuell und interessant über das Leben in unseren verschiedenen Häusern.

KurT's schreibt außerdem über verschiedene Aspekte des „Wohlfühlens“ , bringt regelmäßig kleine Reise-Reportagen und recherchiert „Termine & mehr“. Die Mitarbeit in der KurT's-Redaktion ist ausdrücklich erwünscht. KurT’s erscheint alle zwei Monate & ist kostenlos.

Die aktuelle Ausgaben zum Download gibt es rechts. 

Topthema im Februar/ März: Einmal Prinzessin zu sein...

Den Karnevals Evergreen „Einmol Prinz zo sin” in Ehren, aber hier und jetzt möchten wir das Augenmerk nicht allein auf den viel besungenen Prinzen lenken, denn: „Wir sind Prinzessin!“

Wie jedes Jahr freuen wir uns auf den Besuch des Hennefer Prinzenpaares, aber in diesem Jahr wird uns die Prinzessin sehr vertraut erscheinen. Denn wenn Eva II. nicht gerade das närrische Volk regiert, leitet sie den Sozialtherapeutischen Dienst im Kurhaus am Park. Das erlaubt uns doch, die Prinzessin einmal genauer zu befragen, wie das denn so ist, „einmol Prinzessin zo sin“.

Es war einmal im Herbst 2017, erinnert sich die Prinzessin, da reisten Gesandte der Ersten Hennefer Karnevalsgesellschaft durch unsere Lande und suchten ein Prinzenpaar, von dem sie sich bald regieren lassen wollten. Sie waren in geheimer Mission unterwegs, denn es war ein guter alter Brauch, dass niemand im Land wissen sollte, wer denn das neue Prinzenpaar sein könne. So war es bereits tiefe Nacht, als die Gesandten an unserer noch bürgerlichen Haustüre um Einlass baten und ihr Begehren vortrugen.

„Ihr wünscht?“, fragte ich die Fremden. „Wir sind auf der Suche nach einem frohsinnigen Paar, das unser Brauchtum pflegen und Freude zu den Menschen bringen möchte“, erklärten die Gesandten. Das klang nun besser als: „Wir sind von einer Telekommunikationsfirma und möchten Verträge an der Haustüre abschließen.“ Und so baten wir die Herrschaften in unser Haus. Schnell wurde man miteinander vertraut und als es beinahe draußen wieder hell wurde, waren die Verträge geschlossen. Doch bis zur Inthronisierung sollte es noch über ein Jahr dauern.

Die Zeit verging zu langsam und zu schnell zugleich. Zu langsam, denn es war sehr schwer, ein solches Projekt geheim zu halten und zu schnell, denn es waren tausend Dinge vorzubereiten. Ein hübsches Gewand sollte es schon sein und der Orden sollte eine Geschichte erzählen. Der Schneider hatte es also ebensowenig leicht wie der Hersteller der Orden. Leicht indes hatten wir es, das designierte Prinzenpaar, denn in der ganzen Zeit war guter Rat nicht teuer. Der Präsident Frank mit seiner Irmgard sowie der Vorsitzende Michael mit seiner Claudia unterstützen uns tatkräftig, regierten sie doch selbst einmal als Prinz und Prinzessin das närrische Volk von Hennef.

So wurde es schließlich November und was vorher noch unwirklich und grau erschien, nahm immer mehr Formen und Farbe an. Und dann steuerten wir auf unsere erste Offenbarung zu: der Begegnung mit unseren Adjutanten, insgesamt sieben auf einen Streich. Da wären zunächst Frank Hutmacher und Markus Becker als engste Begleiter von Prinzessin und Prinz. Nicht weniger wichtig: Oliver Cochem, Sören Schilling, Frank Winterscheid, Martin Dietrich und Philipp Rondorf. Sie stellen sicher, dass wir komplett, handlungssicher und gut vorbereitet sind. Ein Dream-Team im wahrsten Sinne des Wortes. Wir wollten auf keinen dieser „Glorreichen 7“ verzichten und so kam es, dass bald ein jeder Adjutant in unserem Hause ein und ausging.

Und dann war er da - der 16. November 2018. Am Abend sollte das wohl gehütete Geheimnis gelüftet werden. Viele unserer Freunde würden ohnehin die Prinzenproklamation in der Meiersheide besuchen, aber andere auch nicht. Deswegen überlegten wir uns, wie wir Freunde mit weniger karnevalistischen Genen am Ereignis teilhaben lassen konnten, ohne Verdacht zu schöpfen. Wir luden diese Freunde unter falschem Vorwand zu uns nach Hause ein und strickten uns eine recht abenteuerliche Geschichte zusammen. Diese hier zu erzählen, würde den Rahmen sprengen, aber so viel sei gesagt: Der Streich gelang und wir durften wenig später gemeinsam mit unseren wichtigsten Menschen in die Meiersheide einziehen.

Die Emotionen rund um diese Stunden sind mit Worten schwierig zu beschreiben. Grandios, aufregend, unfassbar, wunderschön, spannend, bewegend… Man könnte die Liste fortführen. Am Ende muss man es einfach erlebt haben und versuchen, den Moment ein bisschen festzuhalten, aber dann muss man ihn auch wieder freigeben, denn er lässt sich nicht wirklich einfangen oder gar konservieren. ... mehr lesen

Prinz Dirk I. und Prinzessin Eva II.,
Kurhaus am Park