Hauszeitung KurT´s

Unser Hausmagazin heißt KurT's!

Der Name erinnert an den Gründer der Wohnresidenzen in Ruppichteroth, Hennef und neuerdings auch in Neunkirchen-Seelscheid: Kurt Brähmer.

KurT’s ist gleichzeitig auch eine Wortschöpfung, die die Namen der beiden Häuser Kurhaus am Park und Haus Tusculum zusammenfasst. Das Magazin KurT’s berichtet Monat für Monat aktuell und interessant über das Leben in unseren verschiedenen Häusern.

KurT's schreibt außerdem über verschiedene Aspekte des „Wohlfühlens“ , bringt regelmäßig kleine Reise-Reportagen und recherchiert „Termine & mehr“. Die Mitarbeit in der KurT's-Redaktion ist ausdrücklich erwünscht. KurT’s erscheint alle zwei Monate & ist kostenlos.

Die aktuelle Ausgaben zum Download gibt es rechts. 

Topthema im Oktober/ November: Oldtimer - Automobiles Kulturgut

Oldtimer — Automobiles Kulturgut


Blitzende Chromteile, Ledersitze, blanke Felgen, ein einzigartiges Motorengeräusch gemischt mit einschlägigem Ölgeruch: das lässt manche Auto-Liebhaber-Herzen höher schlagen und lenkt die Gedanken direkt in die gute alte Zeit auf der Straße, wo noch alles möglich war. Auch im Haus Tusculum gibt es solch ein Liebhaberstück. Ulrich Koke, der Pflegedienstleiter des Haus Tusculum, hat die Pflege und Betreuung dieses guten Stücks mit Liebe und Hingabe übernommen.

Der Zuverlässige vom Haus Tusculum

Nun ist es mal wieder an der Zeit, über unseren „Dienstwagen“, den Opel Rekord zu berichten. Für alle, die ihn noch nicht kennen: Dies ist ein Oldtimer, Baujahr 1975, der zu Werbezwecken anlässlich des 40-jährigen Betriebsjubiläum der Tusculum Wohnresidenzen GmbH gekauft wurde und in Anlehnung an einen ehemaligen Opel-Werbespruch nur „der Zuverlässige“ heißt.

Der „Zuverlässige“ bei der diesjährigen Christophorusfahrt

Immer im Frühjahr, nachdem über den Winter die notwendigen Ersatzteile besorgt und die Reparatur und Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt wurden, startet er wieder für diverse Dienstfahrten und nimmt an Oldtimerveranstaltungen teil.

Dies können Treffen sein, wo Besitzer mit ihren Fahrzeugen zusammen kommen, die das 30. Lebensjahr vollendet haben, um über ihre automobilen Schätze zu fachsimpeln. Auch der Austausch von Informationen und Adressen für Ersatzteile oder Werkstätten, die noch über das Können verfügen, defekte Teile zu reparieren, ist wichtiger Bestandteil einer solchen Veranstaltung.

Desweiteren gibt es noch diverse gemeinsame Ausfahrten. Dies sind in der Regel Orientierungsfahrten mit eingestreuten Wertungsprüfungen, die erkennen lassen, ob das Auto beherrscht wird und Fahrer sowie Beifahrer harmonieren. Auch ein wenig technisches Grundwissen, generell und aufs Auto bezogen, schadet nicht. Wenn beides nicht gegeben ist, ist das Resultat bei der anschließenden Siegerehrung einer der „hinteren“ Wertungsplätze und die Diskussion, ob das desolate Ergebnis der Fahrer oder sein Nebenmann verursacht hat.

Da jedoch das Vergnügen und das Genießen der Landschaft im Vordergrund steht, ist es kein „Beinbruch“ wenn man es nicht unter die Top-Ten schafft. Fahrer und Beifahrer haben dann bis zur nächsten Veranstaltung Zeit, sich wieder zu vertragen und ihre Teilnahme zu planen.

Auch im vorigen Jahr hat „der Zuverlässige“ die Tusculum Wohnresidenzen gut vertreten. So hat er an einer Ausfahrt des Nümbrechter Motorsportclubs, der „Chromtour“, sowie an den „Rheinbach Classics“ teilgenommen.

Die diesjährige Saison begann mit leichten Startschwierigkeiten. Einen Tag vor Teilnahme an der „historischen rheinischen Christophorusfahrt“ ließ ein arg poröser Kühlwasserschlauch ein wenig Hektik ausbrechen. Da ein solcher Schlauch für ein 43 Jahre altes Auto bei keinem Händler im Teileregal liegt, war Improvisation gefragt. Es wurde bei einem LKW-Servicecenter dann doch ein passendes Teil gefunden und flugs eingebaut. An dieser Stelle meinen herzlichsten Dank an die Mitarbeiter des Scania-Kundendienstes in Waldbröl und den Bröltaler Autoservice für die schnelle und unkomplizierte Hilfe!

Schöne Bilder von dieser Veranstaltung und auch vom „Zuverlässigen“ sind unter: www.broeltal.de/bilder/ 2018/Christophorusfahrt zu finden.

Bürgermeister Mario Loskill schickt die Teilnehmer der Christophorusfahrt 2018 auf die Strecke

Kurz danach schlug der Fehlerteufel erneut zu. Diesmal legte ein Kurzschluss durch ein durchgescheuertes Kabel diverse Funktionen lahm. Nun ist aber auch diese Reparatur erfolgt und im Herbst wird der „Zuverlässige” noch bei den „Rebbelroth Classics“ mitfahren. Diese Tour startet in Gummersbach und wird durch den Oberbergischen Kreis und das angrenzende Sauerland führen. Die „Rekord-Besatzung“ hofft auf eine Platzierung im Mittelfeld.

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Ulrich Koke

Pflegedienstleiter Haus Tusculum

Topthema im August/ September 2018 - Ein Labyrinth für den Kurpark

„Jeder kostbare Weg besteht aus vielen Wendungen und vielen Schritten“


Die 69-jährige Sigrid Klein ist ein sehr gläubiger und meditativer Mensch. Das Thema Labyrinth beschäftigt sie schon von Kind an und besonders das Labyrinth aus der Kathedrale im französischen Chartres hat es ihr angetan. Vor drei Jahren erfüllte sie sich einen großen Wunsch und reiste mit ihrer Tochter nach Chartres. Dort die Wege des Labyrinths zu gehen, war für sie überwältigend. In der Mitte angekommen, empfand sie es wie eine Erleuchtung. Sie wollte vielen Menschen diese Möglichkeit der tief geistlichen Gedanken und Empfindungen, die sie bei jedem Schritt durch dieses Labyrinth empfunden hat, auch bieten.

Im christlichen Kontext lässt sich das Symbol des Labyrinthes als Weg zur Einkehr deuten, auf dem der Mensch sein Leben bedenken kann. Wer sich selbst, den Sinn des Lebens und Gott erfahren will, der muss auch bereit sein, diesen Weg mit all seinen Kehren und seiner ihm nicht bekannten Länge zu beschreiten. Die vielen Bögen und Wendungen lassen sich als Spiegel der eigenen Lebenswendungen verstehen. In der christlichen Darstellung des Labyrinthes, wie es besonders in der Gotik zum Ausdruck kam, steht das Kreuz im Mittelpunkt und durchzieht alles. So wird der Weg vom Kreuz überall berührt und getragen.

Derjenige, welcher es bis zur Mitte des Labyrinths schafft, muss dort seine Richtung ändern. Auf diese Weise stellt das Labyrinth ein Bild für die Grundhoffnung des Christentums dar: Derjenige, welcher bereit ist und nicht aufgibt, darf in seinem verschlungenen Leben umkehren, neu beginnen und schließlich auferstehen.

Ein Labyrinth ist somit kein Irrgarten, sondern ein Weg, der (manchmal auf Umwegen) zum Ziel führt. Für Sigrid Klein ist es das Ziel, zu sich selbst zu finden, zu ihrer eigenen Mitte.

Sie möchte mit ihrem Labyrinth im Kurpark allen Generationen zeigen, wie man Schritt für Schritt zu sich und zum Glauben in seinem eigenen Leben finden kann. Es wird geführte Wege geben, die auch mit dem Rollstuhl oder dem Rollator ganz leicht zu befahren sind. Eine Fläche nahe der Boulebahn wurde von der Stadt Hennef zur Verfügung gestellt.

Der evangelische Pfarrer Niko Herzner war von dieser Idee genauso begeistert wie Sigrid Klein selbst. Gemeinsam wurde das „Petite Chartre“ entworfen. Nun soll es umgesetzt werden. Mit dem Steinmetz Markus Weisheit hat sie einen Stein erarbeitet, der später in der Mitte des Labyrinths seinen Platz finden wird. Manch einer von Ihnen hat den Stein sicher schon gesehen, da er in den vergangenen Wochen im Rahmen einer Ausstellung im Hennefer Rathaus zu sehen war.

Diese Ausstellung wird vom 1. August bis zum 2. November 2018 auch in der Parkgalerie des Kurhaus am Park zu sehen sein. Die Vernissage findet am Sonntag, dem 12. August 2018 um 15.30 Uhr in der Parkgalerie statt und Sigrid Klein wird Ihnen das Thema gerne persönlich näher bringen.

Eigentlich hatte Sigrid Klein sich gewünscht, das Labyrinth bis zu ihrem 70. Geburtstag im Juni fertigzustellen. Doch bei der Umsetzung ist sie auf die Unterstützung der Bürger angewiesen.

Das Umweltamt wird später die Verantwortung für das Labyrinth übernehmen. Doch die Errichtung wird alleine durch Spenden möglich. Hier entsteht ein Ort der Besinnung, der Ruhe, aber auch des gemeinsamen Austausches von Menschen für Menschen.

Wenn auch Sie das Projekt gerne unterstützen möchten, freut sich Sigrid Klein über eine Spende auf das Gemeindekonto der Evangelischen Kirchengemeinde Hennef, IBAN DE 17 3705 0299 0000 2001 21, unter dem Stichwort: „Labyrinth Kurpark“, denn dann können wir alle diesen besonderen Ort gemeinsam erleben.

Wenn man mit Sigrid Klein spricht, spürt man, wie sehr es ihr Herzenswunsch ist, diese Gefühle, die sie selbst beim Durchgehen im Labyrinth von Chartre erlebt hat, anderen Menschen zugänglich zu machen. Gerade heute in unserer hektischen, schnelllebigen Zeit, kann man hier sich selbst und anderen begegnen. Ob gemeinsam oder alleine, sich miteinander austauschend oder ganz still, ob alt ob jung — hier hat jeder seinen eigenen Schritt, aber ein gleiches Ziel:

Ankommen — sich finden — Kraftschöpfen. .... Mehr oder die ganze Ausgabe lesen ...

Laura Orth, Kurhaus am Park