Hauszeitung KurT´s

Unser Hausmagazin heißt KurT's!

Der Name erinnert an den Gründer der Wohnresidenzen in Ruppichteroth, Hennef und neuerdings auch in Neunkirchen-Seelscheid: Kurt Brähmer.

KurT’s ist gleichzeitig auch eine Wortschöpfung, die die Namen der beiden Häuser Kurhaus am Park und Haus Tusculum zusammenfasst. Das Magazin KurT’s berichtet Monat für Monat aktuell und interessant über das Leben in unseren verschiedenen Häusern.

KurT's schreibt außerdem über verschiedene Aspekte des „Wohlfühlens“ , bringt regelmäßig kleine Reise-Reportagen und recherchiert „Termine & mehr“. Die Mitarbeit in der KurT's-Redaktion ist ausdrücklich erwünscht. KurT’s erscheint alle zwei Monate & ist kostenlos.

Die aktuelle Ausgaben zum Download gibt es rechts. 

Topthema im August/ September: Kurze Geschichte der Instrumente

Es gibt körpereigene Musikinstrumente, holzblasinstrumente, Blechblasinstrumente, Saiteninstrumente, Tasteninstrumente, Metallophone, Rhythmusinstrumente und wahrscheinlich noch viele andere Arten.

Die körpereigenen Musikinstrumente sind unsere Stimme, unsere hände und Füße und an dere Körperteile. Mit der Stimme können wir verschiedene Töne erzeugen und mit den händen klatschen, klopfen, schnipsen. Selbst mit den Füßen können wir im Rhythmus stampfen.

nachweislich das älteste blasinstrument – zugleich das älteste Musikinstrument überhaupt – wurde aus Tierknochen hergestellt. Es ist eine Flöte aus den Flügelknochen eines Schwanes, welche in einer Höhle in blaubeuren entdeckt wurde. Ihr Alter beträgt ca. 4000 Jahre. In Europa gibt es seit dem ausgehenden

15. Jahrhundert verschiedene Holzblasinstrumente in verschiedenen Größen (Sopran, Alt, Tenor, bass) in Anlehnung an ein Gesangsquartett. Zu den Holzblasinstrumenten zählen Flöten, Querflöte, Klarinette, Oboe, Fagott, Saxophon und weitere, wobei Saxophon und Querflöte zwar zu den Holzblasinstrumenten zählen, jedoch aus Metall gefertigt sind. Flöten werden nur durch Schwingung der Luftsäule am Mundstück beim blasen und durch Öffnen und Schließen der Tonlöcher Töne entlockt. bei Klarinetten und Saxophonen muss man ein zusätzliches Rohrblatt im Mundstück befestigen, um Töne erzeugen zu können. bei Oboe und Fagott sind das sogar zwei Rohrblätter, welche ein symmetrisches Paar bilden, und so zur Tonbildung beitragen.

Im Grab des Pharao Tutenchamun wurden zwei Exemplare der heute noch erhaltenen Blechblasinstrumente, des Scheneb, gefunden. Das ist eine Art naturtrompete, mit der nur naturtöne erzeugt werden können. Etwa 450 vor Christus waren diese Trompeten ungefähr 157 cm lang. nach und nach entwickelten sich aus diesen geraden Instrumenten gewundene Trompeten und Posaunen (diese mit extra Auszug). Seit der Erfindung der Ventile um 1810 veränderte sich dadurch der Stellenwert dieser blechblasinstrumente in der Musik. Zu diesen Instrumenten gehören Trompete, Posaune, Waldhorn, Euphonium und Tuba. Sie haben alle ein Kessel- oder Trichtermundstück, durch welches die Luft geblasen wird. Die schwingenden Lippen der Spieler erzeugen den Ton. Durch Ventile oder Züge (Posaune) können die Töne verändert werden. Eben falls bekommt das Instrument durch Verarbeitung von verschiedenen Materialien wie Silber, Kupfer, Messing eine andere Klangfarbe.

bei den Saiteninstrumenten gehen die Aufzeichnungen auf 15.000 Jahre alte Höhlenzeichnungen zurück. Dort wurde ein gebogener Holzstab mit Darm oder Schnur bespannt und mit den Fingern gezupft oder mit einem Holzstab angeschlagen. Seit damals hat sich viel verändert. Heute werden bei diesen Musikinstrumenten die Töne meist durch mehrere schwingende Saiten erzeugt. Dabei gibt es Zupfinstrumente wie Harfe, Gitarre, banjo, oder balalaika. Die Harfe wird ohne Griffbrett gezupft und die anderen Instrumente mit Griffbrett. Geige und Cello oder Kontrabass werden mit einem bogen gespielt. Die Drehleier hat ein Rad, an dem gedreht wird, um den zusätzlich Ton erzeugen zu können. Zu den Saiteninstrumenten gehören weiterhin das Hackbrett, welches mit Klöppeln geschlagen wird.

Das Klavier gehört zu den Saiteninstrumenten, wobei die Saiten von Hämmerchen angeschlagen werden, welche wiederum mit den Tasten des Klaviers verbunden sind. Somit wird das Klavier auch zu den Tasteninstrumenten gezählt.

bereits im 17. Jahrhundert stand „Clavier“ als Instrumentenbezeichnung für ein beliebiges Tasteninstrument. ... Mehr oder die ganze Ausgabe lesen ...

Angelika Walter, Haus Tusculum