Geschichte

Vom Wochenendhaus zur Seniorenresidenz

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Gisela und Kurt Brähmer, die Gründer des Haus Tusculum, hatten schon in jungen Jahren nach Möglichkeiten gesucht ein eigenständiges Unter­nehmen aufzubauen, das ihren Vorstellungen von einer sinnvollen und unabhängigen Dienst­leistung entsprach. In Köln wohnend, die Natur liebend, entdeckten sie Broscheid, idyllisch in den sanft geschwungenen Hügeln des Bergischen liegend. Dort bauten sie 1962 ein kleines Wochen­end­haus. Hier wollten sie einfach nur  Ruhe und Entspannung finden. Deshalb tauften sie das kleine Haus  "Tusculum", was soviel heißt wie schöner oder geruhsamer Ruhesitz. Bald wurde der Wohnsitz ganz nach Broscheid verlegt, wo ihr erster Sohn Axel naturverbunden auf­wachsen und zur Schule gehen konnte. Das Tusculum vergrößerte sich mit den Jahren und als ein Hof hinzu gekauft wurde, entstanden weitere Wohnräume. Damals, der zweite Sohn Olaf war gerade geboren, hatte das Paar den Wunsch in diesen Räumlichkeiten ein Kinderheim zu eröffnen. Dies Vorhaben scheiterte unter anderem an den vielen Auflagen der Behörden.

Entscheidend für das spätere "Haus Tusculum" war die Zeit ab 1972.

Die Brähmers betreuten die ersten Urlaubsgäste, in der Regel ältere Damen und Herren. Heute würde man dies als "Kurzzeitpflege" bezeichnen. Um das Projekt auf solide Beine zu stellen, besuchte Kurt Brähmer noch einmal die Schule und erwarb sein Examen als Betriebswirt. Gisela Brähmer ließ sich in der Altenpflege ausbilden. Der Grundstein für das Unternehmen war gelegt. 1975 erhielten die Eheleute Brähmer die offizielle Genehmi­gung zur Führung eines Alten- und Pflegeheimes - das "Haus Tusculum" war geboren. Von 1978 bis 1990 erfolgten großzügige Anbauten, so dass 50 Menschen im Haus Tusculum wohnen, betreut und versorgt werden konnten. Inzwischen hatte der erste Sohn Axel ebenfalls sein Staatsexamen als Alten­pfleger erworben und alle packten tatkräftig mit an. Bald entstand eine schöne Parkanlage und ein großzügiger Speisesaal für die Bewohner. Gisela Brähmers Talent für Innen­architek­tur verdankt das Haus seine geschmackvolle und mit viel Liebe zum Detail geprägte Ausstattung.

Im Jahr 1989 kam das Kurhaus in Hennef dazu.

Näheres hierzu finden Sie auf der Kurhausseite. Das Haus Tusculum wurde da bereits vom ältesten Sohn Axel geführt und hatte sich längst als Pflegeeinrichtung etabliert. Es wurde weiter kontinuierlich in den Fortbestand und die Weiterentwicklung des Hauses investiert. Dies mündete 2001 in dem Projekt eines großen Erweiterungs­baus und umfangreiche Renovierungsarbeiten. Herausgekommen ist dabei das Tusculum in seiner jetzigen Form, mit vielen komfortablen, nach neuestem Standard eingerichteten Zimmern, wunderschöner Eingangs­halle, großzügigen Aufent­halts­räumen, Außenterrassen, einem mediterran gestalteten Innenhof, weit­läufiger Parkanlage, Streuobst­wiese und, und, und... Das Haus, mittlerweile in dritter Generation von Jens Brähmer zusammen mit seinem Vater Axel Brähmer geführt, bietet heute Platz für über 100 Bewohner und beschäftigt um die 130 Mitarbeiter. Das neueste Wohnprojekt der Brähmers ist übrigens ein Service-Wohnprojekt in Neunkirchen-Seelscheid WOHNEN AM MARKT, das über 30 modern und komfortabel ausgestattete Wohnungen bietet. Schauen Sie einfach einmal vorbei und informieren sich vor Ort.